Osnabrück doch noch vor Aue

Traf am letzten Spieltag drei Mal: Thomas Rathgeber
Am letzten Spieltag fing der VfL Osnabrück Erzgebirge Aue noch ab und wurde Meister der 3. Liga, während sich die Ostdeutschen - allerdings ebenfalls als direkter Aufsteiger - mit Platz zwei begnügen mussten. Ingolstadt erreichte den Relegationsrang.

Ein Treffer von Stürmer Kotuljac in der 17. Minute genügte dem VfL Osnabrück, um bei Wacker Burghausen die Punkte einzusammeln und Erzgebirge Aue von Platz eins zu verdrängen. Aue hatte den Aufstieg bereits am 37. Spieltag sichergestellt und konnte sich vielleicht deshalb bei Werder Bremen II nicht mehr zu einer Großtat aufraffen, unterlag mit 1:2 und errang „nur“ die Vize-Meisterschaft. Dem FC Ingolstadt 04 reichte für den Relegationsplatz zur 2. Liga ein 1:1 gegen den SV 1916 Sandhausen, um Eintracht Braunschweig auf Distanz zu halten. Die Norddeutschen verspielten allerdings ihre letzte theoretische Chance sowieso daheim gegen Rot-Weiß Erfurt (1:1), hätten aber auch bei einem eigenen Sieg aufgrund des Ingolstädter Remis nur den undankbaren vierten Platz belegt. Auch beim Fünften Carl Zeiss Jena war am Schlusstag die Luft raus. Gegen den VfB Stuttgart II (am Ende 10ter) verlor der Ex-Zweitligist 1:2.

Die Abstiegsfrage war vor dem letzten Spieltag bereits geklärt. Borussia Dortmund II sowie die beiden Traditionsvereine Holstein Kiel und Wuppertaler SV Borussia mussten den Gang in die Regionalligen antreten. Den größten Sprung machten zuletzt die Bremer, die sich durch den Erfolg über Aue am Ende noch vom 17. auf den 13. Rang verbesserten. Torschütze des Tages wurde Unterhachings Thomas Rathgeber, der beim 4:3 gegen Wehen dreimal ins Schwarze traf und sein Torkonto auf zehn Treffer erhöhte. Als Torschützenkönig durfte sich Regis Dorn aus Sandhausen feiern lassen, der auf insgesamt 22 Tore in dieser Spielzeit kam.

3. Liga - 38. Spieltag

Samstag, 08.05.2010
3:032'
3:155'
3:277'
4:390'
Holsteinstadion (Kiel) · Zuschauer: 2206 · Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus
0:117'
Wacker-Arena (Burghausen) · Zuschauer: 4700 · Schiedsrichter: Marco Fritz
1:119'
Eintracht-Stadion (Nordhorn) · Zuschauer: 18550 · Schiedsrichter: Peter Sippel
1:032'
1:170'
2:176'
Weserstadion - Platz 11 (Bremen) · Zuschauer: 2300 · Schiedsrichter: Marco Achmüller
1:112'
2:155'
3:158'
4:171'
Sparda-Bank-Hessen-Stadion (Offenbach) · Zuschauer: 5633 · Schiedsrichter: Thorsten Schriever
1:052'
1:166'
Tuja-Stadion (Ingolstadt) · Zuschauer: 6333 · Schiedsrichter: Markus Schmidt
1:029'
1:290'
Ernst-Abbe-Sportfeld (Jena) · Zuschauer: 8878 · Schiedsrichter: Deniz Aytekin
0:11'
1:111'
1:247'
2:363'
4:375'
Alpenbauer Sportpark (Unterhaching) · Zuschauer: 1800 · Schiedsrichter: Christian Schößling
1:01'
2:027'
3:042'
3:160'
3:279'
Glücksgas-Stadion (Dresden) · Zuschauer: 12906 · Schiedsrichter: Robert Hartmann
0:148'
0:253'
1:263'
2:277'
Jahnstadion (Rheine/D) · Zuschauer: 1893 · Schiedsrichter: Thomas Metzen
TabelleSpieltags-Statistik

Ich habe laut geschrien, dass er flanken soll. Dafür darf ich mir jetzt einiges anhören in der Kabine.

— Mats Hummels zum späten Freistoßtor von Toni Kroos beim 2:1-Sieg gegen Schweden bei der WM 2018