3. Liga 2018/2019 - 38. Spieltag - Sa., 18.05.2019 - 13:30 Uhr
4:0
HZ - 2 : 0
Kristian Böhnlein (9', Eigentor), Felix Brügmann (17'), Maximilian Wolfram (67', 68')

Jena mit gelungenem Saisonausklang

Der FC Carl Zeiss Jena ließ dem TSV 1860 München im letzten Spiel keine Chance und gewann mit 4:0. Auf dem Papier hatten die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich der FC Carl Zeiss Jena als das überlegene Team und verbuchte drei Zähler. Auf fremdem Platz hatte sich der Gastgeber im Hinspiel einen 3:1-Sieg beim TSV 1860 München gesichert.

Der FC Carl Zeiss Jena ging durch ein Eigentor von Kristian Böhnlein in Führung (9.). Felix Brugmann trug sich in der 17. Spielminute in die Torschützenliste ein. Bis zur Halbzeitpause konnte keine der Mannschaften ihre Torbilanz mehr verbessern. Bis zur ersten personellen Änderung, als Dominik Bock Phillip Tietz ersetzte, war es im zweiten Durchgang ruhig geblieben (62.). Nichts ließ der TSV 1860 München unversucht: Mit Marius Willsch kam ein weiterer nomineller Angreifer in die Begegnung, der Weeger Eric ersetzte (64.). Maximilian Wolfram gelang ein Doppelpack (67./68.), mit dem er das Ergebnis auf 4:0 hochschraubte. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Lukas Kwasniok, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Dennis Slamar und Sören Eismann kamen für Florian Brügmann und Wolfram ins Spiel (79.). Am Ende blickte Jena auf einen klaren 4:0-Heimerfolg über den TSV 1860.

Der FC Carl Zeiss Jena beendet die Saison mit einer Bilanz von elf Siegen, 13 Unentschieden und 14 Niederlagen. Bis zum Saisonabschluss zeigte sich Jena sehr stark und holte in den letzten fünf Spielen zwölf Punkte. Mit Rang 13 hat der FC Carl Zeiss Jena am Ende der Spielzeit eine Position im unteren Mittelfeld inne. Die Hintermannschaft von Jena präsentierte sich in dieser Spielzeit anfällig. 57 Gegentreffer musste der FC Carl Zeiss Jena hinnehmen.

Was für den TSV 1860 München bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Zwölf Siege und elf Remis stehen 15 Pleiten gegenüber. Zum Ende des Fußballjahres bekleidet der Gast den zwölften Tabellenplatz. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme des Teams von Daniel Bierofka auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte der TSV 1860 52 Gegentreffer.

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Wer in Bochum von Strafraum zu Strafraum geht und sich dabei nicht den Knöchel bricht, dem gebe ich einen aus.

— Christoph Daum