Baris 4:0-Abschiedsgruß

Wesentlich an Chievos 3:1-Auswärtserfolgen beteiligt: Sergio Pellissier
Chievo Verona übersprang vier Teams und wurde am Ende Elfter der Serie A - weitere Veränderungen gab der abschließende Spieltag nicht her. Di Natale blieb treffsicherster Schütze der Meisterschaftsserie und Juve verpasste die Europa League.

Udineses Torjäger Antonio Di Natale (28 Treffer) ging am letzten Spieltag der Serie A, beim torlosen Spiel gegen den AC Mailand leer aus. Eine Elfmeterchance - nachdem Sanchez im Sechzehner von Seedorf zu Fall gebracht wurde - versiebte Di Natale knapp: Das Leder wurde vom linken Pfosten zurück ins Spielfeld geworfen. Auch Teamkollege Pinzi scheiterte später mit einem Distanzschuss am Gebälk des Gästetores. Da der ärgste Rivale, Neapels Stürmer Edison Cavani (26 Tore), gesperrt war, geriet Di Natales Erfolg als bester Torschütze der Saison nicht mehr in Gefahr. Der SSC Neapel kam auswärts bei Juventus Turin zu einer 2:2-Punkteteilung. Juves Hoffnung auf das Erreichen von Platz sechs zerschlug sich aber nicht nur aufgrund dieses eigenen Punktverlusts. Mit dem 3:1-Erfolg über Sampdoria Genua sicherte sich der AS Rom als Sechstplatzierter den Europa League-Startplatz; ein Unentschieden hätte dem Team von Vincenzo Montella dafür auch genügt.

Absteiger AS Bari landete zum Abschluss seinen höchsten Saisonsieg: Beim FC Bologna gewann das Team aus Apulien mit 4:0, und der 18-jährige Francesco Grandolfo (drei Spiele) erzielte bei seinem ersten Startelfeinsatz gleich drei Tore. Die einzige Mannschaft, der am letzten Spieltag eine - wenn auch nicht mehr relevante - Verbesserung in der Tabelle gelang, war Chievo Verona (von Rang 15 auf 11). Im Auswärtsspiel bei US Palermo nahmen es beide Abwehrreihen nicht so genau. Weder Nocerino, der die Gastgeber nach einer Viertelstunde in Führung brachte, noch die Chievo-Akteure Pellisier (41.), Constant (67.) und Pulzetti (80.) wurden bei ihren Schüssen ernsthaft behindert. Dies war Veronas dritter 3:1-Auswärtssieg der Saison - und jedes Mal lag die Mannschaft von Trainer Stefano Pioli dabei 0:1 zurück, stellte zur Halbzeit einen 1:1-Ausgleich her und erzielte nach der Pause die restlichen beiden Treffer. Stürmer Sergio Pellissier verdichtete dieses Serien-Muster, indem er während jeder dieser Partien mindestens einmal traf.

André Schulin

Serie A - 38. Spieltag

Sonntag, 22.05.2011
3:045'
3:149'
3:286'
Luigi Ferraris (Genua) · Zuschauer: 24000 · Schiedsrichter: Luigi Nasca
1:015'
2:048'
3:063'
3:166'
Giuseppe Meazza (Mailand) · Zuschauer: 58000 · Schiedsrichter: La Penna Federico
1:119'
1:275'
2:288'
Mario Rigamonti (Brescia) · Zuschauer: 9500 · Schiedsrichter: Gianpaolo Calvarese
0:128'
0:247'
0:354'
Renato Dall'Ara (Bologna) · Zuschauer: 19000 · Schiedsrichter: Angelo Cervellera
1:015'
1:267'
1:380'
Renzo Barbera (Palermo) · Zuschauer: 24000 · Schiedsrichter: Gallione
0:134'
Sant'Elia (Cagliari) · Zuschauer: 12000 · Schiedsrichter: Masimiliano Velotto
0:126'
1:130'
2:170'
3:186'
Olympiastadion (Rom) · Zuschauer: 33000 · Schiedsrichter: Luca Banti
0:16'
1:133'
1:235'
2:241'
2:354'
2:462'
Vives (ET)
Via del Mare (Lecce) · Zuschauer: 10000 · Schiedsrichter: Gianluca Rocchi
0:122'
1:147'
1:270'
2:284'
Olimpico (Turin) · Zuschauer: 22000 · Schiedsrichter: Nicola Rizzoli
TabelleSpieltags-Statistik

Wenn ich darauf reagieren würde, müsste ich wie ein Zitteraal durch die Gegend laufen.

— Peter Neururer auf die Frage, wie er mit den Spekulationen um seine Entlassung umgeht