Billiger als die Ausstiegsklausel: Real wittert Chance bei Upamecano

von philipp.meierjohann15:15 Uhr | 31.03.2020
Dayot Upamecano will mit RB Leipzig deutscher Meister werden. Foto: Jan Woitas/zb/dpa
Welche Transfers uns im nächsten Transferfenster erwarten ist kaum abzusehen. Durch die Corona-Krise hat kaum ein Verein Planungssicherheit. Bei RB Leipzig wird man sich aber wahrscheinlich darauf einstellen, dass Dayot Upamecano den Klub verlassen wird.

Leipzig wohl gut gerüstet

RB Leipzig gehört wohl zu den Klubs aus der Fußball-Bundesliga, die die aktuelle Krise am ehesten ertragen können. Denn die Leipziger wirtschafteten seit ihrer Vereinsgründung 2009 bärenstark. Zudem steht mit dem Konzern „Red Bull“ weiterhin ein Unterstützer im Bunde. Doch die Konsequenzen werden alle Vereine treffen. So dürften die Marktwerte der Spieler in den europäischen Ligen deutlich fallen. Im Sommer wird deutlich weniger Geld zwischen den Klubs im Umlauf sein.

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Dayot Upamecano
RB LeipzigAbwehrFrankreich
Zum Profil

Person
Alter
21
Größe
1,85
Gewicht
83
Fuß
R
Saison 2019/2020

Bundesliga

Spiele
24
Tore
-
Vorlagen
1
Karten
6--


Wie beschrieben, wird RB nicht darauf angewiesen sein, Spieler wie Dayot Upamecano für einen Billig-Preis noch zu Geld zu machen. Jedoch stellt der Franzose einen Spezialfall dar. Denn bei ihm geht es eher um seine allgemein vertragliche Konstellation als um den wirtschaftlichen Gedanken. Bis Juni 2021 ist er noch an RB gebunden. Heißt, nach der laufenden Spielzeit, würde er noch für eine Saison für Leipzig auflaufen. So zumindest der Plan. In diesem Arbeitspapier soll aber auch eine Ausstiegsklausel für den Sommer involviert sein. Diese liegt dem Vernehmen nach bei rund 55 Millionen Euro.



Leipzig im Sommer zum Handeln gezwungen

Die spanische Zeitung „AS“ berichtet nun, dass Real Madrid hofft, den Innenverteidiger deutlich preiswerter zu bekommen. Durch die Krise und die Vertragssituation will man RB zu einem Geschäft bewegen, welches sich unterhalb der Ausstiegsklausel befeinden würde. Die Madrilenen müssen auch eigentlich im Sommer aktiv werden. Der Hauptstadtklub will den Umbruch vorantreiben. Die Mannschaft von Zinedine Zidane ließ in den letzten Spielzeiten den alten Glanz vermissen. In der Liga liegt man zwar aktuell nur zwei Zähler hinter Rivale Barcelona, jedoch vor allem, weil die Katalanen selber straucheln. Elf Partien konnte Real diese Saison bereits nicht für sich entscheiden (16 Siege). In der Champions League hat man die Heimpartie gegen Manchester City im Achtelfinale mit 1:2, damit droht das vorzeitige Aus in der Königsklasse.


(fussballeck)



Da mach' ich mir vom Kopf her keine Gedanken.

— Jens Keller