DFB-Präsident Keller fordert staatliche Hilfen für Klubs

von Jean-Pascal Ostermeier19:02 Uhr | 09.04.2020
Keller warnt bei Hilfen vor zu viel Bürokratie
DFB-Präsident Fritz Keller hat in der Coronakrise Unterstützung durch die Politik für angeschlagene Klubs eingefordert. "Der Sport und speziell der Fußball leisten wertvolle Arbeit für die Gesellschaft und das Gemeinwohl", wird Keller in einem Statement auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zitiert. Daher wolle er einen "klaren Appell an die Politik" richten.

Keller warnte dabei vor zu viel Bürokratie. "Essenziell ist, dass die behördlichen Hilfen so schnell und so unkompliziert wie möglich von den Vereinen in Anspruch genommen werden können", schrieb er. Gute Beispiele seien Schleswig-Holstein, wo jeder Verein eine Unterstützung von 15 Euro pro Mitglied beantragen kann, oder Hamburg mit seinem Nothilfefonds. "So etwas benötigen wir flächendeckend im gesamten Bundesgebiet", so Keller.

FC Schalke 04
Bundesliga
Rang: 10Pkt: 37Tore: 34:46



Alleine könne der "oft ja als so reich dargestellte" DFB, das nicht leisten, so Keller. Einerseits, weil der Verband Einnahmeausfälle von Vereinen nicht durch Zuschüsse oder Darlehen ausgleichen dürfe und zweitens, weil der DFB alleine die Lücken von rund 25.000 Vereinen nicht angemessen abdecken könne.

(sid)

Ich finde, der Schiedsrichter hat grundsätzlich ordentlich gepfiffen. Nur in den entscheidenden Szenen - da hat er danebengelegen.

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