1. Bundesliga

Eberl: Vereine müssen Europa League ernster nehmen

18:44 Uhr | 30.01.2018

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach fordert die Vereine der Fußball-Bundesliga auf, die Europa League ernster zu nehmen. "Wir müssen diesen Wettbewerb mit Enthusiasmus und Freude angehen. Die Europa League kann ein Wettbewerb sein, in dem man einen Titel holt", sagte Eberl am Dienstag beim Sportbusiness-Kongress SPOBIS in Düsseldorf.

Allerdings sei der Wettbewerb in der Bundesliga "so stark und hart, dass sich viele darauf konzentrieren. Ich wünsche mir, dass wir den deutschen Fußball besser vertreten." Der 1. FC Köln, Hertha BSC, der SC Freiburg und 1899 Hoffenheim waren in der Gruppenphase gescheitert. Nur die Champions-League-Absteiger Borussia Dortmund und RB Leipzig stehen in der Zwischenrunde.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen vom Hamburger SV hält diese "böse Delle" (Eberl) für einen "einmaligen Ausrutscher". Der Leipziger Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hingegen warnte: "Die Bundesliga ist ein wertvolles Produkt, aber wir stehen an einer Kreuzung und müssen den richtigen Weg gehen. Wir dürfen uns nicht zurücklehen."

(sid)

Weitere Informationen
Türkische Fußball-Föderation sperrt Deniz Naki lebenslang

vor 3 Monaten


Wer in Bochum von Strafraum zu Strafraum geht und sich dabei nicht den Knöchel bricht, dem gebe ich einen aus.

— Christoph Daum