Flick über Bayern-Transfers: «Nichts Verrücktes tun»

von Marcel Breuer14:30 Uhr | 17.01.2020
Bayern-Trainer Hansi Flick trifft mit seinem Team auf Hertha BSC. Foto: Daniel Karmann/dpa
In der Transferdebatte beim FC Bayern München hat Trainer Hansi Flick beschwichtigt.

«Es ist wichtig, dass wir nicht unter Druck etwas machen, von dem wir nicht überzeugt sind», sagte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters vor dem Rückrundenauftakt bei Hertha BSC. Man müsse «ganz ruhig bleiben».

Flick hatte während des Trainingslagers in Katar und der damals «mauen Personalsituation» eindringlich Verstärkungen gefordert. Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte darauf verstimmt reagiert. «Als ich das gesagt habe, war das eine andere Situation», meinte Flick. Robert Lewandowski und Serge Gnabry seien mittlerweile wieder dabei. «Es hat sich etwas verändert und wir haben Alternativen, von daher bin ich mit der Entwicklung zufrieden.»



Flick hatte nach eigenen Angaben mit Salihamidzic «ein sehr, sehr gutes Gespräch». Mögliche Transfers müsse man «mit Bedacht» angehen, man dürfe «nichts Verrücktes tun».

Flick begreift die Ausfälle von unter anderen Niklas Süle, Lucas Hernandez und Kingsley Coman auch als Chance für Nachwuchskräfte wie Joshua Zirkzee. «Manchmal sind solche Situationen auch gut für junge Spieler, die dann den nächsten Schritt machen können», befand der 54-Jährige. Als potenzielle neue Rechtsverteidiger werden unter anderen Thomas Meunier (Paris Saint-Germain) und Joao Cancelo (Manchester City) gehandelt.

(dpa)

Diese Ruuudi-Ruuudi-Rufe hat es früher nur für Uwe Seeler gegeben.

— Gerd Rubenbauer