1. Bundesliga

Neuer-Comeback: Leipzig-Spiel "realistisch"

13:45 Uhr | 17.04.2019

Kapitän Manuel Neuer ist zuversichtlich, Bayern München im Endspurt um das Double noch einmal helfen zu können. "Grundsätzlich ist es mein Ziel, so schnell wie möglich wieder zwischen den Pfosten zu stehen. Ich denke, dass Leipzig ein realistisches Ziel ist", sagte der Nationalkeeper am Mittwoch.

Tabellenführer FC Bayern tritt am 11. Mai (33. Spieltag) in Sachsen an. Danach steht noch das Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (18. Mai) und möglicherweise das DFB-Pokalfinale (25. Mai) auf dem Programm. Im Halbfinale am kommenden Mittwoch bei Werder Bremen wird Neuer wegen seines Muskelfaserrisses in der Wade ebenso fehlen wie in der Liga gegen die Hanseaten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) sowie in Nürnberg (28. April) und gegen Hannover 96 (4. Mai).

Er sei "frustriert und traurig", bekannte Neuer, aber "eigentlich hatte ich schon viel früher mit einer Muskelverletzung gerechnet". Dies wäre nach seiner langen Verletzungspause und einem halben Jahr auf Krücken wegen eines Mittelfußbruches normal gewesen, "weil der Körper adaptieren muss". Glücklicherweise sei es nun keine größere Verletzung, "die mich länger zurückwirft".

Neuer appellierte an seine Teamkollegen, sie sollten im Titelkampf dieser "kuriosen Saison" bis zum Ende "alles reinwerfen, um vor Dortmund zu stehen, deutscher Meister zu werden und ins Pokalfinale zu kommen".

Aktuell führen die Bayern die Liga mit einem Punkt Vorsprung auf den BVB an. "Wir müssen hoch fokussiert bleiben, keiner darf sich Fehler erlauben", betonte Neuer.

Sven Ulreich hält der 33-Jährige für einen würdigen Ersatz: "Ich bin überzeugt davon, dass er in den nächsten Spielen wieder so spielt, wie wir ihn kennen. Ich denke, dass er bereit ist, das hat er auch gesagt. Daher mache ich mir keine Sorgen."

(sid)

Weitere Informationen
Ajax-Held van de Beek: Ausgleichstreffer "kein Zufall"

vor 4 Tagen


Wenn im Westfalenstadion der Rasen gemäht wird, stehen hinterher 20 Mann zusammen und erzählen, wie es gewesen ist.

— Max Merkel über die Fans von Borussia Dortmund