Wehen schlägt Aue und verlässt Abstiegsplätze

von Jean-Pascal Ostermeier22:30 Uhr | 28.01.2020
Rehm und Wiesbaden haben die Abstiegsplätze verlassen
Fußball-Zweitligist SV Wehen Wiesbaden hat im ersten Spiel des neuen Jahres einen gelungenen Start in die Mission Klassenerhalt erwischt und Erzgebirge Aue einen Rückschlag im Kampf um die Aufstiegsplätze beschert. Die Hessen setzten sich mit 1:0 (1:0) durch und verließen zumindest für eine Nacht die direkten Abstiegsplätze. Aue verpasste den Sprung auf Rang zwei.

28.01.2020



Paterson Chato (14.) erzielte das entscheidende Tor für die Wiesbadener, bei denen Sebastian Mrowca (68.) wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Für ein Novum sorgte Trainer Rüdiger Rehm. Der Wiesbadener Coach sah von Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) seine vierte Gelbe Karte und ist damit als erster Trainer im deutschen Profifußball für die nächste Partie gelbgesperrt.

15

Paterson Chato
WehenMittelfeldDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
23
Größe
1,88
Gewicht
85
Fuß
L
Saison 2019/2020

2. Bundesliga

Spiele
18
Tore
1
Vorlagen
-
Karten
2--


Von der Heimschwäche der Wiesbadener war vor 4037 Zuschauern vom Anpfiff weg nichts zu sehen. Der Aufsteiger dominierte das Spiel direkt und erarbeitete sich in der Anfangsphase gleich mehrere Großchancen. Doch weder Maximilian Dittgen (1.) noch Stefan Aigner (3.) oder Manuel Schäffler (5.) brachten den Ball im Kasten von Aues Torhüter Martin Männel unter. Erst Chato brach den Bann durch eine Direktabnahme nach einer Ecke.



Nach dem Wiesbadener Sturmlauf zu Beginn kam Aue besser ins Spiel, die Veilchen erarbeiteten sich bis zur Pause aber kaum nennenswerte Chancen. In der zweiten Halbzeit konzentrierte sich Wiesbaden mehr auf die Abwehrarbeit, Aue gelang es aber weiterhin nicht, Chancen herauszuspielen. Nach dem Platzverweis gegen Mrowcza warf Aue alles nach vorne, mehr als zwei aberkannte Abseitstreffer sprang aber nicht heraus.

(sid)

Das Grauen geht weiter... Sollen wir denn jetzt gegen die Malediven antreten, um mal wieder ein Spiel zu gewinnen?

— Reinhold Beckmann nach einem 1:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz