Klopp zu Transfers: Profil «nicht leicht zu erfüllen»

von Marcel Breuer09:07 Uhr | 24.02.2020
Sucht für den FC Liverpool immer Spieler mit einer besonderen Mentalität: Trainer Jürgen Klopp. Foto: Nick Potts/PA Wire/dpa
Trainer Jürgen Klopp hat ein klares Anforderungsprofil für mögliche Neuzugänge beim FC Liverpool formuliert.


«Wir brauchen Spieler, die um ihren Platz kämpfen wollen, die gemeinsam mit uns den nächsten Schritt machen wollen, die sich entwickeln und verbessern wollen», sagte der Coach des souveränen Tabellenführers der Premier League vor dem Spiel gegen West Ham United am heutigen Montagabend. Er habe solche Spieler aktuell in seiner Mannschaft. «Wer auch immer zu uns kommen möchte, braucht genau diese Art der Einstellung», sagte der Ex-Bundesliga-Coach.

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Timo Werner
RB LeipzigAngriffDeutschland
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Person
Alter
24
Größe
1,81
Gewicht
75
Fuß
R
Saison 2019/2020

Bundesliga

Spiele
25
Tore
21
Vorlagen
7
Karten
3--


Auf die Spekulationen um RB-Leipzig-Angreifer Timo Werner ging Klopp auf der Pressekonferenz vor der Partie nicht konkret ein. Werner hatte nach dem 5:0-Sieg beim FC Schalke 04 im TV-Sender Sky über den FC Liverpool gesagt: «Wir haben dort mit den besten Trainer der Welt mit Jürgen Klopp, der deutsch ist. Es sprechen viele Sachen dafür, dass ich mit meiner Spielweise da vielleicht gut hinpassen würde.»



Auf die Frage, ob es ausgeschlossen sei, dass er auch in der kommenden Saison noch für RB in der Bundesliga spiele, sagte der 23 Jahre alte Nationalspieler: «Ausgeschlossen ist nichts. Wir haben im Sommer noch die EM, da will ich mich drauf fokussieren, was darüber hinaus geht, darüber muss man sich nach der Saison Gedanken machen. Anfragen kommen rein, da muss man auch nicht lügen, dass es so ist.»

Jürgen Klopp
LiverpoolTrainerDeutschland
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Werners Vertrag bei RB ist gültig bis zum 30. Juni 2023. Er hat sich allerdings eine Ausstiegsklausel einbauen lassen. «Das Spielerprofil, das wir suchen, ist nicht leicht zu erfüllen», sagte Klopp. Man müsse bei möglichen Transfers im Sommer viele Aspekte berücksichtigen. «Wir werden nicht verrückt. Wir wollen den richtigen Spieler und werden nicht irgendeinen verpflichten», sagte der 52-Jährige.

(dpa)

Der Schiedsrichter war eine Schande. Es ist schon komisch, dass er nur englisch auf dem Platz sprach.

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