Erster Millionen-Wechsel? Galatasaray-Senkrechtstarter bei drei Bundesligisten im Visier

von philipp.meierjohann12:12 Uhr | 03.01.2022
Erster Millionen-Wechsel? Galatasaray-Senkrechtstarter bei drei Bundesligisten im Visier
Die Bundesligisten Stuttgart, Hoffenheim und Wolfsburg haben offenbar einen türkischen Senkrechtstarter ins Visier genommen. Kerem Atürkoglu hat es den Klubs offenbar angetan. Laut „Aksam Spor“ befassen sich die drei Vereine mit dem offensiven Flügelspieler von Galatasaray Istanbul.

Angebot schon hinterlegt?

Vor allem aus Wolfsburg scheint das Interesse groß zu sein. Laut dem aktuellen Bericht sollen die „Wölfe“ bereits ein Angebot für den 23-Jährigen abgeben haben. Vom VfB und der TSG sei das Interesse zumindest verbrieft. Für einen Wechsel nach Deutschland fordere der türkische Traditionsklub demnach rund 15 Millionen Euro. Aktuell wird sein Wert bei „transfermarkt“ auf sechs Millionen Euro beziffert.

Ein Wechsel bereits im Winter ist aber kein Thema. Denn Atürkoglu verlängerte erst vor genau einem Monat seinen Vertrag in der türkischen Heimat bis Sommer 2026. Die Verlängerung war die Belohnung für eine starke Hinrunde, in der er bereits auf 32 Einsätze (sieben Tore, sechs Vorlagen) kam.

7

Kerem Aktürkoglu
GalatasarayAngriffTürkei
Zum Profil

Person
Alter
23
Größe
1,73
Fuß
R
Saison 2021/2022

Süper Lig

Spiele
29
Tore
8
Vorlagen
2
Karten
5--


Mit Gala weiter durch Europa

Knüpft der Offensivspieler an die Leistungen an, ist im Sommer eine höhere Ablösesumme denkbar. Über das Interesse weiterer europäischer Teams würde bereits in den letzten Monaten spekuliert. Seine Stärken liegen vor allem im Tempo, seiner Kreativität und den Dribblings. Trotz guter Leistungen hängt man insgesamt bei „Gala“ aktuell den Erwartungen hinterher. Der zehnte Tabellenplatz entspricht nicht den Ansprüchen. In der Europa League hat man sich dank einer ungeschlagenen Gruppenphase den Sieg der Gruppe gesichert. Somit kann der 23-Jährige sich auf europäischer Ebene weiterhin empfehlen. Im Pokal ist man hingegen bereits ausgeschieden.



Auch die Schiedsrichterassistenten an der Linie haben heute ganz ordentlich gepfiffen.

— Wilfried Mohren