Augsburg bekommt Konkurrenz im Rüegg-Werben

von Fussballeck15:24 Uhr | 27.08.2020
Kevin Rüegg vom FC Zürich in Aktion. Foto: Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa
Um Kevin Rüegg und den FC Augsburg ist es nach den aufgeflammten Gerüchten still geworden. Womöglich haben die oberbayrischen Schwaben sogar Abstand von einem Transfer genommen. Aus Italien soll der Bundesligist Konkurrenz bekommen.

Lichtsteiners Weggang lässt Vakanz entstehen

Nach dem Karriereende von Stephan Lichtsteiner und dem Anschein, dass Heiko Herrlich von Raphael Framberger nicht unbedingt überzeugt zu sein scheint, lassen auf der Rechtsverteidiger-Position beim FC Augsburg Potenzial zum Nachbessern erkennen. Weit über zwei Monate ist es inzwischen her, dass den Függerstädtern Interesse an Kevin Rüegg nachgesagt wurde.



Inzwischen hat sich ein Serie-A-Klub ebenfalls ins Werben eingeklinkt. Wie „tuttomercatoweb.com“ behauptet, führt Hellas Verona bezüglich eines Rüegg-Transfers Gespräche. Der Schweizer Junioren-Nationalspieler gilt in seinem Heimatland als Star der Zukunft und verfügt beim FC Zürich über einen nur noch bis 2021 datierten Vertrag.

Verlängern wird er diesen, so ist zumindest der Anschein, nicht. In seiner Vita stehen bereits 107 Einsätze für den Stadtzürcher Klub, darunter vier internationale Partien in der Europa League. Hätte Rüegg nicht schon mehrere schwere Knieverletzungen erdulden müssen, würde er wahrscheinlich schon längst bei einem anderen Klub spielen.



Deutschland Ziel, Premier League Traum

„Deutschland ist mein Ziel, die englische Premier League ist mein Traum“, sagte der immer noch erst 22-Jährige im Juni gegenüber dem „Blick“. Ruben Vargas könnte Rüegg die Eingewöhnungsphase in Augsburg wesentlich verkürzen. Das Duo kennt sich aus gemeinsamen Lehrgängen bei der Schweizer U21-Nationalmannschaft.

Oder löst der FCA das Problem hinten rechts am Ende doch intern? „Wir haben den einen oder anderen Nachwuchsspieler, der nach oben drängt“, sagte FCA-Manager Stefan Reuter der „Sport Bild“. Für ein solches Vorgehen käme in etwa der 19-jährige Simon Asta in Frage, der in der letzten Saison ein Spiel für die Profis absolvierte – und das gerade beim 1:8 am letzten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg.






Die Schalker machen Picknick in Bremen und wir kämpfen um unsere Existenz. Die Dortmunder haben nicht mal gegrätscht. Für mich ist das alles Mafia.

— Alexander Schur über die Einstellung der Gegner der Abstiegskampfkonkurrenten