Australien-Legionär Baumjohann: Spielbedingungen «brutal»

von Marcel Breuer12:55 Uhr | 08.01.2020
Ist mittlerweile in Australien am Ball: Ex-Bundesliga-Profi Alexander Baumjohann. Foto: Fotoarena/via ZUMA Press/dpa
Rauch und Asche über dem Spielfeld - die Buschbrände in Australien machen auch den dort spielende Fußballprofis zu schaffen.


«Das war brutal», sagte der ehemalige Bundesliga-Spieler Alexander Baumjohann über das Spiel seines Sydney FC gegen Adelaide United am vergangenen Samstag (2:1). Neben extremer Hitze habe Wind gegen Ende des Spiels Rauch und Asche über den Platz getrieben. «Das waren auf jeden Fall die schwierigsten Bedingungen, unter denen ich je gespielt habe», sagte Baumjohann, der bis 2017 bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC unter Vertrag stand.

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Alexander Baumjohann
Sydney FCMittelfeldDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
33
Größe
1,76
Gewicht
75
Fuß
R
Saison 2019/2020

A-League

Spiele
14
Tore
1
Vorlagen
5
Karten
1-1


Erstmals seit Ausbruch der Buschbrände soll jetzt ein Pflichtspiel der australischen A-League verschoben werden. Ihr Teammanager habe sie darüber informiert, dass das Auswärtsspiel gegen die Newcastle Jets nicht wie geplant am Freitag stattfinden werde, sagte Baumjohann am Mittwoch. «Weil die Luftqualität am Freitag wohl besonders schlecht sein soll.»

Normalerweise wäre es am besten, unter den derzeitigen Bedingungen gar nicht zu trainieren oder zu spielen, sagt der Mittelfeldspieler des australischen Tabellenführers. «Wenn man draußen Fußball spielt und zwei Stunden über den Platz läuft, kann das nicht gut sein für den Körper.» Allerdings sei der Spielplan sehr eng, und es gebe wenig Spielraum, die Partien hin- und herzuschieben.

Sydney FC
A-League
Rang: 1Pkt: 31Tore: 28:12



Seit Beginn der großen Feuer im Oktober sind landesweit 26 Menschen ums Leben gekommen. Tausende Häuser wurden zerstört. Etwa 110 000 Quadratkilometer brannten nieder, das entspricht ungefähr der Größe von Bayern und Baden-Württemberg zusammen.

(dpa)

Die Holländer sind vorne vom Feinsten bestückt.

— Oliver Kahn