Benfica drängt: Wechseln Waldschmidt und Koch noch in dieser Woche?

von Tim-Julius Berchtold12:54 Uhr | 05.08.2020
Luca Waldschmidt fällt gegen Mainz wohl aus
Schon seit längerer Zeit stehen beim SC Freiburg die Abgänge von Luca Waldschmidt und Robin Koch im Raum. Beide Spieler wecken bei mehreren europäischen Vereinen Interesse. Nun könnte es allerdings sein, dass die Freiburger Nationalspieler zum selben Klub wechseln. Benfica Lissabon bemüht sich um eine gemeinsame Verpflichtung.

Macht Benfica den Doppeltransfer perfekt?

Laut einem Bericht der portugiesischen Tageszeitung „Record“ drängt der Liga NOS-Vizemeister auf einen Doppeltransfer. Demnach sollen die Verhandlungen noch in dieser Woche abgeschlossen werden. Benficas Präsident Luís Filipe Vieira hat sich der Sache angenommen und ist bereit, bis zu 25 Millionen Euro in den Breisgau zu überweisen. Ob dieses Angebot in Freiburg für Begeisterung sorgen wird, ist mehr als fraglich. Denn alleine die Ausstiegsklausel von Waldschmidt beträgt dem Vernehmen nach bereits 23 Millionen Euro. So viel Geld sind die Lissabonner allerdings nicht bereit, für nur einen der beiden Spieler zu bezahlen.



Waldschmidt soll bei den Portugiesen zusammen mit Routinier Edinson Cavani, der sich ebenfalls in Verhandlungen mit den Benfica-Verantwortlichen befindet, das neue Sturmduo bilden. Robin Koch hingegen könnte der neue Abwehrchef werden. Zusammen mit Julian Weigl, der bereits im Winter von Dortmund nach Lissabon wechselte, würden die drei Deutschen eine Achse über alle Mannschaftsteile hinweg bilden.



Koch weiterhin bei anderen Klubs beliebt

Doch selbst wenn Koch oder Waldschmidt schließlich nicht in Portugal landen sollten, gibt es weitere Interessenten für beide Spieler. Am Innenverteidiger sollen dem portugiesischen Bericht zufolge weiterhin RB Leipzig, einige englische Vereine sowie Ajax Amsterdam dran sein. Nach 87 Spielen für die Mannschaft von Christian Streich scheint Schluss zu sein. Koch wird wohl den nächsten Schritt gehen, ganz egal ob der im Ausland oder bei einem ambitionierteren Bundesligaverein liegt.


Bei Waldschmidt hingegen wirkt die Situation bislang etwas undurchsichtiger. Der 24-Jährige hat zwar eine starke Hinrunde gespielt, in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit konnte er jedoch nicht mehr hundertprozentig an diese Leistungen anknüpfen. Im April gab es Spekulationen um ein Interesse vom FC Chelsea. Ob dieses allerdings gerade nach der Verpflichtung von Timo Werner noch Bestand hat, bleibt abzuwarten.

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Wenn das ein Schiri ist – weiß ich nicht, Digger – soll der Cornflakes zählen gehen.

— Jan Löhmannsröben, ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern beklagt sich über ein nicht gegebenes Foulspiel